Wie entscheiden in einer komplexen Welt? Kopf oder Bauch?  Liquid Democracy – oder Renaissance des klassischen Managements?

Comma Soft AG veranstaltet Petersberger Gespräche – Livestream am 15.09.2012 ab 9.15 Uhr

Erschienen in: Pressebox am: 12.09.2012

(Bonn, 12.09.2012) Am 15. September 2012 finden zum 8. Mal in Folge auf dem Petersberg bei Bonn die „Petersberger Gespräche“ statt. Der Fokus des diesjährigen Forums liegt auf der Frage nach den Voraussetzungen richtigen Entscheidens. Dazu gehört unter anderem neben dem Spannungsfeld von Kopf und Emotion und der Rolle von Intuition auch das Verhältnis von mitbestimmender Liquid Democracy und klassischem Management.

Die diesjährigen Referenten sind neben Prof. Gerd Gigerenzer (Psychologie), Prof. Michael Mirow (Wirtschaftswissenschaften) und Prof. Richard-David Precht (Philosophie) auch Frank Roebers (Wirtschaft) und Jurgen Appelo (Softwareentwicklung und Projektmanagement).

Wie bereits im Jahr zuvor werden die Eröffnungsansprache und die Vorträge ab 9.15 Uhr per Livestream übertragen. Unter dem Link Livestream Petersberger Gespräche 2012 ist jeder Interessierte eingeladen, am Livestream teilzunehmen.

Seit 2005 – Premium-Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Wissenschaft

Am 15. September 2012 lädt das Bonner IT-Beratungs- und Software-Haus Comma Soft AG zum 8. Mal in Folge Führungskräfte aus den Top-Etagen der Wirtschaft und namhafte Wissenschaftler ins ehemalige Gästehaus der Bundesrepublik Deutschland ein. Der geschichtsträchtige, hoch über dem Rhein gelegene Ort wird wiederholt zum Forum für den interdisziplinären Dialog zwischen hochrangigen Vertretern aus Wirtschaft, Technologie und Wissenschaft, die jeweils aktuelle, zukunftsrelevante Entwicklungen gemeinsam diskutieren und vertiefen. Seit Beginn im Jahr 2005 liegt den Petersberger Gesprächen das jahresübergreifende Leitmotto „Komplexität beherrschbar gestalten – Innovation schaffen“ zugrunde, das durch die jeweiligen Schwerpunktthemen aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchtet und vertieft wird.

„Weil die Komplexität der Unternehmensumwelt und die Notwendigkeit, sie mit neuen Denkansätzen und Sichtweisen zu bewältigen, weiter zunehmen“, so Stephan Huthmacher, Vorstandsvorsitzender der Bonner Comma Soft AG und Initiator der Veranstaltung, „verstehen wir uns mit den Petersberger Gesprächen als Vermittler zwischen der pragmatisch orientierten Wirtschaft und der theoretisch und experimentell ausgerichteten Wissenschaft. Wie die Resonanz der Teilnehmer zeigt, ist eine solche Schnittstelle heute wichtiger denn je, ermöglicht sie neue Perspektiven auf die tägliche Praxis, Anregungen für deren Veränderung und den horizonterweiternden Blick über den Tellerrand.“

Wie kann man besser entscheiden?

Im Mittelpunkt der diesjährigen Vorträge und Diskussionen steht das Entscheiden als Kernkompetenz einer jeden Führungskraft. Der erste Themen-Cluster „Die Weisheit des Bauches – oder: Wer entscheidet hier eigentlich?“ beschäftigt sich mit dem Potential von Intuition, in komplexen Situationen richtige Entscheidungen zu treffen und dort das Ruder zu übernehmen, wo der Verstand im Dunkeln tappt. Hintergrund sind Erkenntnisse der Entscheidungstheorie, wonach intuitive, mit dem Bauchgefühl getroffene Entscheidungen besonders in komplexen, durch Informationsdefizite und hohes Risiko gekennzeichneten Situationen die Kopfentscheidung ergänzen und zur richtigen Lösung führen.

Der zweite Themenschwerpunkt „Liquid Democracy – oder Renaissance des klassischen Managements“ geht der Frage nach, ob es einen Balanceakt zwischen dezentraler Mitbestimmung und dem klassischen, zentral entscheidenden Management gibt und überhaupt geben kann. Ist das vernetzte Kollektiv überhaupt in der Lage, Entscheidungen zu treffen und Verantwortung dafür zu übernehmen? Wie viel Macht ist nötig und wo ist sie eher kontraproduktiv?

„Auch wenn wir uns dem Thema von verschiedenen Seiten nähern, liegt der Fokus unseres diesjährigen Forums auf der Frage, wie man als Führungskraft in einer komplexen und agilen Welt entscheiden kann, ohne in die Komplexitäts- oder eine der vielen Entscheidungsfallen zu tappen“, erklärt Huthmacher. „Persönlich sehr spannend finde ich die Frage: Wie können wir als Führungskräfte ein Ökosystem für bessere Entscheidungen kreieren?

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